Hier alle Überschriften vom Römerbrief aus der Menge Bibel von 1939
- Eingang des Briefes und Angabe des Themas
- Bezeichnung des Absenders und der Empfänger des Briefes und apostolischer Segensgruß an die Gemeinde
- Danksagung des Apostels an Gott für den Glaubensstand der Gemeinde und Ausdruck des Wunsches, auch in Rom die Heilsbotschaft verkünden zu dürfen
- Angabe des Themas (d.h. des zu behandelnden Gegenstandes): Die Rechtfertigung oder: die Gottesgerechtigkeit
- I. Die Gottesgerechtigkeit aus dem Glauben an Jesus Christus (1,18-8,39)
- A. Die Heilsbedürftigkeit der gesamten Menschheit (1,18-3,20)
- Gottes Zorn über die von ihm abgefallene Heidenwelt
- Die Sündenschuld (besonders der Götzendienst) des gesamten Heidentums
- Das göttliche Strafgericht über die Heidenwelt wegen ihres Sündenverderbens
- Gottes Zorn auch über die Juden wegen ihrer Gesetzesübertretungen
- Auch den Juden steht das Zorngericht bevor; ihr Richten anderer befreit sie nicht vom Gericht Gottes
- Wertlosigkeit des bloßen Gesetzesbesitzes (bzw. des besseren sittlichen Wissens) und der Beschneidung
- aa) Gottes Urteil ist für die Juden dasselbe wie für die Heiden, ausschließlich durch das Tun (bzw. Nichttun) des Gesetzes bestimmt
- bb) Die bessere sittliche Erkenntnis und die Lehrbefähigung machen den Juden vor Gott nicht gerecht; sein Selbstruhm wegen des Gesetzes ist hinfällig, weil er es übertritt
- Die Beschneidung ist für den Juden wertlos, wenn er das Gesetz übertritt; Beschneidung des »Herzens« tut not
- Die bevorzugte Stellung der Juden bleibt dennoch bestehen; durch ihre Untreue wird die Treue Gottes in ein um so helleres Licht gestellt
- Ergebnis: Das Sündenverderben erstreckt sich über Heiden und Juden und wird durch zahlreiche Schriftstellen bestätigt
- B. Die in der Heilsbotschaft verkündigte neue Gerechtigkeit ist den Heiden wie den Juden zugänglich (3,21-8,39)
- Grund und Recht der neuen Heilsordnung beruht auf dem Glauben (an Christi Versöhnungstod und Auferstehung)
- Die Gottesgerechtigkeit wird den an Jesus Glaubenden zuteil
- Die Gottesgerechtigkeit aus Glauben schließt allen Selbstruhm aus und gilt für Heiden wie für Juden
- Die Glaubensgerechtigkeit ist als neue Heilsordnung die Erfüllung der schon im Alten Testament festgestellten Heilsordnung
- Das Gesetz behält seine Geltung, aber zu einem besonderen Zweck
- Nachweis der Glaubensgerechtigkeit bei Abraham und durch ein Zeugnis Davids
- Abraham als Vater aller Gläubigen, auch der Heiden
- Die Heilsverheißung ist dem Abraham nicht durch das Gesetz zuteil geworden, sondern durch den Glauben
- Der vorbildliche Glaube Abrahams
- Auch uns bringt solcher Glaube Gerechtigkeit und Seligkeit
- Mit der Rechtfertigung ist die Gewißheit der endlichen Rettung und Vollendung gegeben
- Die künftige Rettung ist für die Gerechtfertigten trotz aller Trübsale aufgrund der durch den Opfertod Christi bewiesenen Liebe Gottes gewährleistet
- Christus als Gegenbild von Adam; die Gnade, die unvergängliches Leben bringt, ist mächtiger als die todbringende Sünde
- In Christus sind wir durch seine Fleischwerdung, seine Kreuzigung und seine Auferweckung von der Herrschaft des Gesetzes, der Sünde und des Todes freigemacht und Erben der Herrlichkeit geworden
- Die Heilsbedeutung der Taufe; die Heilserkenntnis der Erlösung in Christus und das Bleiben, der Wandel, darin
- aa) Wir sind mitgekreuzigt, mitgestorben, mitbegraben (durch die Taufe) und mitauferweckt mit Christus Jesus
- bb) Das Mitleben mit dem auferstandenen Christus
- Mahnung des Apostels an die Gläubigen, in dieser Heilserkenntnis zu bleiben und der Sünde nicht mehr zu dienen
- Freiheit vom Gesetz ist Freiheit von der Sünde, nicht für die Sünde; wir sollen Knechte der Gottesgerechtigkeit sein
- aa) Der Sündendienst ist dem Gerechtigkeitsdienst gewichen
- bb) Sind wir mit Christus gestorben und auferstanden, so sind wir rechtmäßig frei vom Gesetz und sind verpflichtet, im Dienst des Auferstandenen uns bezüglich der Sünde für tot zu halten
- Die unheilvolle Wirkung des Gesetzes, das den Menschen mit der Sünde bekannt macht und die Sünde zum Aufleben im Fleische bringt
- Die Ohnmacht des Gesetzes und des guten Willens gegenüber der im Fleisch als Macht herrschenden Sünde
- Die im auferstandenen Christus den Gläubigen dargebotene Lebenskraft des Gottesgeistes macht frei von Sünde und Tod
- aa) Der Christ steht unter dem Gesetz des Geistes
- bb) Der Gegensatz zwischen den Menschen, die Gott im Geist dienen, und denen, welche nach den Trieben des Fleisches leben
- Der Christ als eine Wohnung des Geistes
- Der Geistesbesitz (= das Leben im Geiste) verbürgt den Kindern Gottes die Leibeserlösung, wenn sie in den Leiden dieser Zeit standhalten
- Der tiefste Grund für die christliche Heils- und Hoffnungsgewißheit
- Der gottgewirkte Anfang unserer Gottesgemeinschaft verbürgt ihre schließliche Vollendung
- Somit ist unser Heilsstand gegen alle Mächte göttlich gesichert und unsere Glaubensgewißheit und Rettungszuversicht gerechtfertigt
- Die gegenwärtige Verwerfung der großen Mehrzahl des jüdischen Volkes in ihrem Verhältnis zum Heilsplan Gottes (Kap. 9-11)
- Einleitung: Der tiefe Schmerz des Apostels über die zeitweilige Ausschließung seines Volkes vom Heile
- Rechtfertigung Gottes bezüglich der gegenwärtigen Verwerfung der Juden
- Gottes Verheißungen an Israel sind unverbrüchlich, gelten aber nicht allen leiblichen, sondern nur den geistlichen Nachkommen Abrahams
- Die Erwählung zum Heil ist das freie Werk der Gnade Gottes; die Versagung des Heils und der Gnade gestattet dem Menschen kein Hadern mit Gott
- Israels Verwerfung ist durch eigene Schuld herbeigeführt
- Die Schuld der Juden hat in der Verwerfung der Glaubensgerechtigkeit und im übereifrigen Trachten nach der Werkgerechtigkeit bestanden
- Israels Verschulden ist um so schwerer, als Gott nichts unterlassen hat, um Israel schon seit Moses Zeiten zur Glaubensgerechtigkeit zu führen
- Die Unentschuldbarkeit des ungläubigen Teiles Israels, welcher das auch ihm angebotene Heil zurückgewiesen hat
- Wendung des Gerichts zum Heil Israels
- Der größere Teil der Juden ist zwar verstockt und von Gott verstoßen, aber schon jetzt ist ein kleiner Teil durch Gottes Gnade zum Heil bestimmt
- Die göttliche Heilsabsicht bei der Berufung der Heiden war die, den Unglauben der Juden durch Reizung zur Nacheiferung zu besiegen; ihre Verwerfung ist nicht endgültig
- Der ganze Rest vom Volke Israel wird schließlich nach Bekehrung der Heidenauswahl zum Glauben gelangen, und alles wird zur Rechtfertigung und Verherrlichung Gottes gereichen
- Ermahnungen an die Gemeinde für das christliche Leben (12,1-15,13)
- Allgemeine Mahnung als Eingang: Heiligung des persönlichen Lebens durch völlige Hingabe an Gott
- Ermahnung zur Selbstbescheidung der Einzelnen und zur treuen Verwendung der empfangenen Gnadengaben im Dienst der Gemeinde
- Ermahnung zur Bruderliebe und zur Betätigung christlicher Gesinnung gegen Freund und Feind
- Ermahnung zum Gehorsam gegen die gottgesetzte Obrigkeit
- Ermahnungen zu allseitiger Pflichterfüllung, besonders zur Nächstenliebe als der Erfüllung des Gesetzes
- Das nahe Weltende mahnt zum Wandel im Licht und zur Heiligung des persönlichen Lebens
- Besondere Ermahnungen für das Verhalten der Glaubensstarken (besonders der freieren Heidenchristen) und der Glaubensschwachen (besonders der ängstlichen Judenchristen)
- Beurteilung der die Gemeinde bewegenden Streitfrage und Warnung vor liebloser Verurteilung der äußeren Lebensführung des Nächsten
- Ermahnung an die Glaubensstarken, den Glaubensschwachen kein Ärgernis zu geben und bei allem Tun nach Gewissenszuversicht zu streben
- Ermahnung zur Geduld mit den Schwachen und zu christlicher Eintracht nach dem Vorbild Christi
- Mahnung an beide Teile der Gemeinde zu einträchtiger Gemeinschaft und freudigem Glauben
- Schluß des Briefes; persönliche Mitteilungen, Grüße und letzte Mahnung (15,14-16,27)
- Rechtfertigender Rückblick des Apostels auf den Brief und Hinweis auf sein Apostelamt für die Heiden
- Mitteilung der nächsten Reisepläne des Apostels
- Des Apostels Mahnung an die Gemeinde zur Fürbitte für ihn
- Empfehlung der Phöbe, der Überbringerin des Briefes; Grüße des Apostels an Glaubensgenossen in Rom
- Warnung vor Verführern, welche Spaltungen und Irrungen in der Gemeinde anrichten
- Grüße von Freunden des Paulus nach Rom und abschließender Lobpreis Gottes